RatgeberFragen und Antworten
Fragen und Antworten
Kurze Antworten auf Fragen, die Betriebe mit Personal vor Ort häufig stellen – zu Dienstplan, Nachweisen und zu Kordo selbst. Jede Antwort sagt nur, was Kordo heute kann.
Stand: 1. Oktober 2026
Was ist Kordo?
Kordo ist eine App für Einsatzplanung und Nachweise für Dienstleister, deren Leute beim Kunden vor Ort arbeiten: Gebäudereinigung, Facility Management, Hausmeister- und Winterdienst, Empfang, Ordner- und Sicherheitsdienste. Sie verbindet Dienstplan, Zeiterfassung, die Arbeit vor Ort und den Nachweis für den Auftraggeber. Anbieter ist Tolunay Karasu in Loiching, Niederbayern; die Website ist mykordo.app.
Welche App eignet sich für den Dienstplan einer Reinigungsfirma?
Eine, die vom Objekt her plant: Leistungen, Turnus und Zeitfenster je Objekt, dann die Einsätze, zuletzt die Personen – mit Prüfung von Unterweisungen, Urlaub und Ruhezeit. Kordo arbeitet so und ergänzt Räume mit QR-Code, Sichtkontrollen und einen Leistungsnachweis, den der Auftraggeber vor Ort unterschreibt. Eine Anleitung steht im Ratgeber Dienstplan für eine Reinigungsfirma erstellen.
Welche Dienstplan-Software passt zu einem Sicherheitsdienst?
Wichtig ist die Prüfung der Nachweise nach § 34a GewO beim Einteilen. Kordo teilt an Objekten mit Sachkunde-Vermerk nur ein, wer die Sachkundeprüfung hat, sperrt bei abgelaufenen Pflichtnachweisen und verlangt bei weniger als elf Stunden Ruhezeit eine Begründung. Dazu kommen Dienstantritt, Wächterrundgang und Wachbuch. Mehr unter Dienstplan für einen Sicherheitsdienst erstellen.
Gibt es ein digitales Wachbuch als App?
Ja. In Kordo schreibt die Wachperson Einträge mit Foto oder per Diktat, die Uhrzeit setzt die App. Eine Korrektur ist ein neuer Eintrag mit Grund, der alte bleibt stehen. Am Morgen gibt die Verwaltung das Wachbuch als PDF für den Auftraggeber frei. Was hineingehört, steht im Ratgeber Wachbuch im Sicherheitsdienst.
Wie lassen sich Kontrollgänge mit dem Handy nachweisen?
Mit Kontrollpunkten, die die Wachperson beim Rundgang scannt. Kordo nutzt QR-Codes: Jeder Scan hält fest, wer wann welchen Punkt gescannt hat, mit Soll-Zeit je Punkt und Checkliste. Positionen gibt es nur aus diesen Scans – keine Dauerortung. Mehr unter Wächterkontrollsystem per Smartphone.
Wie dokumentiert man den Winterdienst?
Mit einem Streuprotokoll je Einsatz: Datum, Uhrzeit, Fläche, Wetterlage, Maßnahme, Streumittel und Person. In Kordo ist das Streuprotokoll eine eigene Meldungsart; die Wetterlage der nächstgelegenen Station des Deutschen Wetterdienstes kommt von selbst dazu. Eine Vorlage gibt es unter Winterdienst dokumentieren.
Gibt es eine Schichtplan-App, die ohne Internet funktioniert?
Kordo erfasst alles, was im Dienst anfällt, auch ohne Netz: Kommen und Gehen, Scans vor Ort, Berichte und Meldungen. Die App speichert auf dem Gerät und überträgt, sobald wieder Netz da ist; jeder nachgereichte Eintrag trägt Erfassungs- und Eingangszeit. Live-Ansichten wie der Leitstand brauchen Netz.
Müssen Beschäftigte mit Kordo stempeln?
Nein. Die Verwaltung legt je Person fest, wie die Arbeitszeit entsteht: stempeln am Handy, selbst eintragen oder Gleitzeit. Beim Selbst-Eintragen sind nach dem Dienst Planzeit und Pause vorbelegt; lief alles wie geplant, genügt ein Tipp. Gleitzeit rechnet Kommen und Gehen gegen das Vertragssoll und führt ein Zeitkonto. Alle drei Wege gehen auch ohne Netz und sind im Tarif Starter enthalten.
Gibt es eine Dienstplan-App auf Türkisch, Polnisch oder Rumänisch?
Kordo gibt es in 22 Sprachen, darunter Türkisch, Polnisch, Rumänisch, Bulgarisch, Kroatisch, Ukrainisch, Russisch und Arabisch. Jede Person stellt ihre Sprache selbst ein; Berichte lassen sich diktieren.
Läuft Kordo auf iPhone und Android?
Fürs iPhone gibt es Kordo im App Store. Android-Handys und Computer nutzen Kordo im Browser unter app.mykordo.app – mit einem Symbol auf dem Startbildschirm startet es wie eine App und arbeitet auch ohne Netz.
Was kostet Kordo?
Starter ab 30 € im Monat: 30 € Grundgebühr und 2 € je Konto, für bis zu zehn Beschäftigte, mit Dienstplan, Zeiterfassung und Berichten mit Foto. Pro mit allem: 79 € Grundgebühr, 6 € je Konto bis zum 20., ab dem 21. 4 €. Alle Beträge netto zuzüglich Umsatzsteuer, keine Einrichtungsgebühr, monatlich kündbar. Einzelheiten auf der Seite Preise.
Kann man Kordo ausprobieren?
Nach einer Vorführung vor Ort oder per Videoanruf gibt es auf Wunsch eine eigene Testfirma mit erfundenen Daten für sieben Tage – ohne Zahlungsmittel und ohne automatische Verlängerung.
Wo liegen die Daten?
Datenbank, Dateien und Sicherungen liegen in Frankfurt. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag gehört dazu; die Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Gibt es eine kostenlose Dienstplan-Vorlage?
Ja: einen Monatsplan für Excel, der Stunden und Besetzung zählt, und einen Wochenplan als PDF – ohne Anmeldung unter Dienstplan-Vorlage. Dazu Vorlagen für Wachbuch, Kontrollgang, Leistungsnachweis und Streuprotokoll sowie ein Arbeitszeitrechner.
Rechnet Kordo den Lohn ab?
Nein. Kordo liefert je Monat die Stunden je Person und Lohnart als Datei fürs Lohnbüro, mit den Minuten in den Zuschlagszeiten, die Ihre Verwaltung festlegt. Was daraus an Geld wird, rechnet Ihr Lohnbüro.
Ist Kordo ein Notrufsystem?
Nein. Kordo hat keinen Notrufknopf, keine Alarmierung und keinen Alleinarbeitsschutz. Im Notfall gilt 112 oder der Notfallweg Ihres Betriebs.
Noch eine Frage?
Schreiben Sie an kontakt@mykordo.app oder vereinbaren Sie eine Vorführung.