Schichtplan-Vorlage für drei Schichten
Früh, Spät, Nacht – eine Woche auf einem Blatt, mit Platz für Vertretung und Abwesenheiten. Für den ganzen Monat gibt es den Plan als Excel-Datei, die Stunden und Besetzung selbst zählt.
Stand: 1. Oktober 2026
Drei Schichten richtig planen
- Ruhezeit: Zwischen zwei Diensten liegen mindestens elf Stunden ununterbrochene Ruhe (§ 5 ArbZG). Wer Nachtschicht bis 6 Uhr hatte, kann frühestens um 17 Uhr wieder anfangen – also nicht in die Frühschicht am nächsten Morgen.
- Vorwärts wechseln: Früh → Spät → Nacht gilt als verträglicher als der umgekehrte Wechsel.
- Höchstarbeitszeit: acht Stunden je Werktag, bis zu zehn, wenn der Durchschnitt über sechs Monate oder 24 Wochen bei acht bleibt (§ 3 ArbZG).
- Nachtarbeit: Wer regelmäßig nachts arbeitet, darf sich vor Beginn und dann mindestens alle drei Jahre arbeitsmedizinisch untersuchen lassen, ab 50 jedes Jahr (§ 6 Abs. 3 ArbZG).
- Übergabe einplanen: ein paar Minuten Überlappung je Wechsel, mit Übergabeprotokoll.
Wie viele Leute braucht ein Platz rund um die Uhr?
24 Stunden an 7 Tagen sind 168 Stunden pro Woche. Bei 40 Stunden je Vollzeitkraft sind das rechnerisch 4,2 Personen – ohne Urlaub, Krankheit und Schulungen. Ein Drei-Schicht-Betrieb für einen Platz braucht also mindestens fünf Leute im Wechsel. Mehr dazu im Ratgeber Dienstplan für einen Sicherheitsdienst.
So hilft Kordo dabei
- Beim Einteilen prüft Kordo Ruhezeit, Doppelbelegungen, Abwesenheiten und Pflichtnachweise; weniger als elf Stunden Ruhe gehen nur mit Begründung.
- Dienste werden veröffentlicht und in der App bestätigt; Tausch und freie Dienste laufen über die App.
- Den Wochenplan können Sie weiterhin ausdrucken. Die App gibt es in 22 Sprachen.
Dienstplan und Zeiterfassung gibt es schon im Tarif Starter – ab 30 € im Monat.
Quellen
- Arbeitszeitgesetz, §§ 3, 5 und 6: gesetze-im-internet.de/arbzg
Die Vorlagen sind frei verwendbar und ohne Gewähr. Tarifverträge können abweichen; diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung.